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Portugal

ch Spaniens Nachbarland ist mittlerweile ein beliebter Treffpunkt digitaler Nomaden. Die Entscheidung für eines der beiden Länder auf der iberischen Halbinsel ist vor allem eine Frage des Geschmacks: Willst du lieber Portugiesisch oder Spanisch lernen?

dentifizierst du dich eher mit den ruhigeren Portugiesen oder den temperamentvolleren Spaniern? Bevorzugst du Surfen oder Kiten? Insbesondere Surfer zieht es eher zu den Top-Locations in Portugal, wo es einige der besten Surfspots in Europa gibt. Städteliebhaber fühlen sich dagegen im faszinierenden Lissabon oder auch im etwas ruhigeren Porto im Norden des Landes richtig wohl. Genau wie Spanien ist Portugal gut und günstig von Deutschland aus erreichbar, bietet verlässliches Internet, im Vergleich zu Deutschland niedrige Lebenshaltungskostennette Einwohner und eine relativ leicht zu erlernende Sprache. Auch wenn es immer mehr digitale Nomaden in Portugal gibt und insbesondere Lissabon sich langsam aber sicher zu einem Hotspot entwickelt, ist es dort noch nicht ganz so überlaufen.

Vorteile: Relativ günstig, schnell und kostengünstig erreichbar, nicht so überlaufen, gleiche Zeitzone

Nachteile: Außerhalb der großen Städte gibt es wenige digitale Nomaden, Coworking Spaces und teilweise langsames Internet

Portugal (portugiesisch Portugal [puɾtuˈɣal], amtlich Portugiesische Republik, portugiesisch República Portuguesa) ist ein europäischer Staat im Westen der Iberischen Halbinsel. Als westlichster Punkt Kontinentaleuropas wird das Land im Osten und Norden von Spanien begrenzt, im Westen und Süden dagegen vom Atlantischen Ozean. Zum portugiesischen Staatsgebiet gehören die Inseln der Azoren und Madeira (mit Porto Santo). Das im 12. Jahrhundert gegründete Königreich Portugal stieg im 15. Jahrhundert zu einer Großmacht auf und spielte eine wesentliche Rolle im Zeitalter der Entdeckungen.

Das Königreich schuf eines der größten Kolonialreiche mit Besitzungen in Afrika, Asien und Südamerika, dessen Niedergang jedoch bereits im Laufe des 17. Jahrhunderts eingeläutet wurde. 1910 kam es durch einen militärischen Aufstand zum Sturz der portugiesischen Monarchie, der König Manuel II. ins Exil zwang. Die Erste Portugiesische Republik trat am 5. Oktober 1910 in Kraft und bestand bis zum Militärputsch von General Gomes da Costa im Jahr 1926. Danach stand das Land für mehr als 40 Jahre unter der autoritären Diktatur von António de Oliveira Salazar. Die Nelkenrevolution vom 25. April 1974 führte zum Sturz des Regimes und eröffnete den Weg zur demokratischen Dritten Republik.

Portugal ist Gründungsmitglied der NATO (1949) und der OECD (1948) und Mitglied der Vereinten Nationen (seit 1955), des Europarats (seit 1976) und der Schengener Abkommen (seit 1995). Zum 1. Januar 1986 trat Portugal zusammen mit Spanien den Europäischen Gemeinschaften (EG) bei, aus denen später die EU entstand. Portugal galt damals als ärmstes Land der EG. Portugal zählt außerdem zu den Gründungsstaaten der Eurozone. Nach Einführung des Euro (1999) sanken die realen Zinsen. Große Kapitalzuflüsse trugen zu Jahren des Wirtschaftswachstums bei; gleichwohl sank die Produktivität. Die Banken- und Finanzkrise seit 2008 hatte auch in Portugal Auswirkungen auf die Realwirtschaft (Rezession).

Im Rahmen der Eurokrise wurde Portugal zu den besonders betroffenen PIIGS-Staaten gezählt. Die EFSF sagte Portugal im Mai 2011 Finanzhilfen in Höhe von 78 Milliarden Euro zu. Seither hat sich die wirtschaftliche Lage erholt, die Arbeitslosenquote blieb aber relativ hoch (im April 2017 9,8 Prozent). Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Einwohner betrug 2016 16.900 Euro, die Staatsverschuldung war Ende 2016 1,30-mal so hoch wie das BIP des Jahres 2016.Portugal war lange Zeit ein Auswanderungsland; wichtige Zentren der portugiesischen Kultur in der Diaspora gibt es heute in Frankreich und in den USA (wo jeweils etwa 1 bis 2 Millionen Portugiesen leben) sowie in Brasilien, Angola, Mosambik, der Schweiz und Luxemburg. Wichtigste bilaterale Partnerländer sind Brasilien und Spanien. Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle. Mit 17 Millionen Touristen pro Jahr (2015) gehört Portugal zu den meistbesuchten Ländern der Welt, häufigste Reiseziele sind die Algarve und die Region um die Hauptstadt Lissabon. Das Land ist für den Weinanbau bekannt, insbesondere für den Portwein, und weltweit bedeutendstes Produktionsland für Rohkork.

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